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Kennzahlen verstehen

Tragen Sie im Reiter „Kennzahlen“ Ihre Monatswerte ein – Quoten, Hebel und Grenzwerte rechnen sich automatisch. Die wichtigste Steuergröße ist der CPQL: die Kosten je qualifizierter Anfrage. Die „Info“-Links im Cockpit führen direkt zur passenden Erklärung hier.

Die Prüfpunkte werden separat erklärt:zur Systemcheck-Anleitung →

So fließt ein Monat durch Ihren Trichter
Anfragen
60
Qualifiziert
24
Vor-Ort-Termine
12
Angebote
10
Aufträge
3
Beispielwerte. An jeder Stufe entscheidet eine eigene Quote – dort liegen Ihre Hebel.

A Ihre Eingaben

Diese Monatswerte tragen Sie selbst ein – alles andere rechnet sich daraus.

Marketingbudget (€/Monat)

Ihr gesamter monatlicher Werbeeinsatz – Ad-Budget plus laufende Dienstleisterkosten. Dieser Wert ist die Basis für alle Kostenkennzahlen wie CPQL, CAC und den Marketing-Rückfluss. Tragen Sie ihn ehrlich ein, sonst rechnen sich die Hebel schön.

So gehen Sie vor

  1. 1Addieren Sie das tatsächlich ausgegebene Budget eines typischen Monats (Google Ads, Meta Ads, Agentur/Tools).
  2. 2Einmalige Projektkosten (z. B. Website-Relaunch) hier nicht eintragen – nur laufende Werbung.

Anfragen / Leads

Alle eingegangenen Anfragen des Monats – unabhängig von der Qualität. Daraus ergeben sich CPL und die Qualifizierungsquote.

So gehen Sie vor

  1. 1Zählen Sie jede Anfrage über alle Kanäle (Formular, Anruf, WhatsApp, Termin-Tool).
  2. 2Erfassen Sie die Quelle jeder Anfrage mit – siehe Quellenzuordnung.

davon qualifizierte Anfragen

Die Anfragen, die Ihre Mindestkriterien erfüllen (Eigentümer, geeignetes Gebäude, Budget, realistischer Zeithorizont). Das ist die wichtigste Mengengröße und steckt im CPQL. Wann eine Anfrage „qualifiziert“ ist, legen Sie unter Qualifizierte Anfrage definieren fest.

So gehen Sie vor

  1. 1Zählen Sie nur Anfragen, die Ihrer schriftlichen Definition entsprechen.
  2. 2Uneinheitliche Einschätzungen vermeiden: ein Kriterienraster nutzen.

Vor-Ort-Termine

Anfragen, aus denen ein echter Vor-Ort-Beratungstermin wurde. Im Verhältnis zu den qualifizierten Anfragen ergibt sich die Terminquote – sie hängt stark an Ihrer Reaktionszeit.

So gehen Sie vor

  1. 1Zählen Sie wahrgenommene Termine, keine bloß vereinbarten.
  2. 2Niedrige Terminquote? Prüfen Sie Sofort-Benachrichtigung und mehrere Kontaktversuche.

Angebote

Die Zahl der erstellten, konkreten Angebote. Aus Terminen und Angeboten ergibt sich die Angebotsquote.

So gehen Sie vor

  1. 1Zählen Sie versendete Angebote des Monats.
  2. 2Angebote zügig erstellen – siehe Angebot in fester Frist.

Ø Auftragswert (€)

Durchschnittlicher Netto-Auftragswert. Bestimmt zusammen mit der Marge den Deckungsbeitrag je Auftrag – und damit, wie viel ein Neukunde kosten darf.

So gehen Sie vor

  1. 1Gesamtumsatz geteilt durch Anzahl Aufträge – oder realistisch schätzen.
  2. 2Höhere Werte über Komplettpakete (Wärmepumpe + Pufferspeicher + Wärmepumpe).

Ø Marge je Auftrag (0–1)

Ihr durchschnittlicher Deckungsbeitrags-Anteil je Auftrag, als Dezimalzahl (0,2 = 20 %). Steuert, wie viel Marketing sich lohnt und wo Ihr maximal tragbarer CAC liegt.

So gehen Sie vor

  1. 1Tragen Sie einen realistischen Wert zwischen 0 und 1 ein (z. B. 0,2).
  2. 2Im Zweifel konservativ schätzen – lieber zu niedrig als zu hoch.

Ziel-Aufträge / Monat

Ihr Wachstumsziel: wie viele Neukunden-Aufträge Sie pro Monat erreichen wollen. Der Entscheidungsrechner leitet daraus ab, wie viele qualifizierte Anfragen und welches Budget Sie bei heutiger Effizienz brauchen.

So gehen Sie vor

  1. 1Setzen Sie ein ambitioniertes, aber realistisches Monatsziel.
  2. 2Vergleichen Sie das nötige Budget mit Ihrem heutigen Marketingbudget.

B Ihre Kennzahlen

Jede Kennzahl hat einen Zielkorridor (Erfahrungswert). Die Ampel im Cockpit zeigt: Im Ziel · Grenzwertig · Kritisch.

Kosten je Lead (CPL)

Ziel: 40–90 €

Was kostet eine Anfrage – egal welcher Qualität? Der CPL ist eine grobe Orientierung, aber nicht Ihre Steuergröße: Ein niedriger CPL bei schlechter Qualität ist wertlos. Steuern Sie stattdessen über den CPQL.

So lesen & steuern Sie

  1. 1Liegt der CPL hoch, aber der CPQL im Ziel, ist alles gut – die Qualifizierung stimmt.
  2. 2Hoher CPL? Anzeigen und Zielgruppen schärfen, Negative Keywords pflegen.

Kosten je qual. Anfrage (CPQL)

Ziel: 100–220 €

Die wichtigste Steuergröße: Kosten je qualifizierter Anfrage. Optimieren Sie Budget und Kampagnen hierauf, nicht auf den CPL. Wird der CPQL kritisch, liegt es meist an Streuung oder schwacher Formular-Qualifizierung.

So lesen & steuern Sie

  1. 1Lenken Sie Budget dorthin, wo der CPQL am niedrigsten ist.
  2. 2Optimieren Sie Kampagnen auf qualifizierte Anfragen – siehe Optimierung auf qualifizierte Anfrage.

Kosten je Vor-Ort-Termin

Ziel: 250–450 €

Was Sie ein echter Vor-Ort-Termin kostet. Eine Zwischengröße zwischen Anfrage und Abschluss – steigt sie, sinkt entweder die Qualifizierungsquote oder die Terminquote.

So lesen & steuern Sie

  1. 1Hoher Wert? Prüfen Sie, ob die Anfragen brauchbar sind und schnell genug bearbeitet werden.
  2. 2Reaktionszeit verkürzen – siehe Rückruf unter 5 Minuten.

Akquisekosten je Auftrag (CAC)

Ziel: < 2.500 €

Die Marketingkosten je gewonnenem Neukunden. Er muss deutlich unter Ihrem Deckungsbeitrag je Auftrag liegen (Auftragswert × Marge). Der Entscheidungsrechner zeigt Ihren maximal tragbaren CAC.

So lesen & steuern Sie

  1. 1Vergleichen Sie den CAC mit dem Deckungsbeitrag je Auftrag.
  2. 2Zu hoch? An Abschlussquote und CPQL arbeiten.

Terminquote

Ziel: 50–70 %

Wie gut Ihre Anfragen-Annahme aus qualifizierten Anfragen Termine macht. Hängt fast immer an Tempo und Hartnäckigkeit der Kontaktaufnahme.

So lesen & steuern Sie

  1. 1Unter dem Korridor? Reaktionszeit und mehrere Kontaktversuche prüfen.
  2. 2Einen Terminbuchungs-Link anbieten.

Angebotsquote

Ziel: 70–90 %

Wie viele Termine zu einem Angebot führen. Niedrige Werte deuten auf unklare Bedarfsklärung oder ungeeignete Interessenten im Termin hin.

So lesen & steuern Sie

  1. 1Bedarf und Eignung im Termin sauber klären (Gesprächsleitfaden, Erstkontakt-Leitfaden).
  2. 2Angebote zügig nachreichen – feste Frist.

Abschlussquote

Ziel: 25–45 %

Wie viele Angebote zu Aufträgen werden – Ihr zentraler Vertriebshebel. Schon kleine Verbesserungen wirken stark auf Umsatz und CAC.

So lesen & steuern Sie

  1. 1Unter dem Korridor? Nachfass-Sequenz und Einwandbehandlung einführen.
  2. 2Angebote präsentieren statt nur mailen – Angebot besprechen.

Umsatz (Neukunden)

Der Neukunden-Umsatz pro Monat (Aufträge × Auftragswert). Ergibt sich automatisch aus Ihren Eingaben.

So lesen & steuern Sie

  1. 1Steigern über mehr Aufträge oder höheren Auftragswert (Komplettpakete).
  2. 2Für die Wirtschaftlichkeit zählt aber der Deckungsbeitrag, nicht der Umsatz.

Deckungsbeitrag

Was nach Kosten übrig bleibt: Umsatz × Marge. Aus dem Deckungsbeitrag müssen Marketing und Gewinn gedeckt werden – er ist die Bezugsgröße für den Marketing-Rückfluss.

So lesen & steuern Sie

  1. 1Mit dem Marketingbudget vergleichen.
  2. 2Je höher der Deckungsbeitrag je Auftrag, desto mehr CAC können Sie sich leisten.

Marketing-Rückfluss

Ziel: > 2,0×

Deckungsbeitrag je Euro Marketingbudget. Über 1,0× zahlt sich Marketing aus, ab dem Zielkorridor lohnt das Skalieren. Bleibt der CPQL dabei stabil, können Sie Budget erhöhen.

So lesen & steuern Sie

  1. 1Im Ziel und CPQL stabil? Budget schrittweise erhöhen.
  2. 2Unter 1,0×? Erst Quoten und CPQL verbessern, dann skalieren.

Reifegrad-Stufen

Ihr Gesamt-Score auf „Start“ ordnet Ihren Betrieb einer von vier Stufen zu.

0–35

Stufe 1 · Zufallsakquise

Neukunden entstehen über Glück und Empfehlungen. Es gibt kein steuerbares System – jeder Monat ist anders.

36–60

Stufe 2 · Lückenhaftes System

Einzelne Kanäle laufen, aber ohne saubere Steuerung. Anfragen gehen verloren, weil Reaktion, Tracking oder Nachfassen fehlen.

61–80

Stufe 3 · Wachstumsfähig

Das Fundament steht, das System ist skalierbar. Jetzt entscheidet die konsequente Umsetzung der offenen Hebel.

81–100

Stufe 4 · Skalierbares Neukundensystem

Das System läuft rund. Fokus auf Effizienz, beste Kanäle und Expansion – ohne dass die Anfragequalität leidet.

Hebel- & Entscheidungsrechner

Hebel-Rechner

Der Hebel-Rechner zeigt, wie viel zusätzlichen Deckungsbeitrag pro Jahr Sie gewinnen, wenn Sie eine einzelne Quote auf ihren Zielwert heben und alles andere konstant lassen. So sehen Sie schwarz auf weiß, wo Ihr größter Hebel liegt – meist mehr qualifizierte Anfragen, bessere Terminwahrnehmung oder ein stärkerer Abschluss.

Entscheidungsrechner

Der Entscheidungsrechner dreht die Logik um: Aus Auftragswert und Marge berechnet er Ihren maximal tragbaren CAC – und daraus, was eine qualifizierte Anfrage und ein Klick höchstens kosten dürfen (CPQL, CPL). Außerdem: wie viele qualifizierte Anfragen und welches Budget Sie für Ihre Ziel-Aufträge brauchen.

Die schwierigsten Hebel übernehmen wir

Dauerhaft profitable Kampagnen, exklusive vorqualifizierte Anfragen und Reaktion in Minuten – genau die Hebel mit dem größten Effekt auf Ihre Kennzahlen setzen wir gemeinsam um.

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